Bannerbild | zur StartseiteWir werden eins | zur StartseiteAnweisungen an den Gruppenführer | zur StartseiteBannerbild | zur StartseiteAtemschutzübung | zur StartseiteBannerbild | zur StartseiteUnsere Fahrzeuge | zur StartseiteBannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur Startseite
 

Einsatz "Wasser MiG - Person im Wasser / unklare Hilferufe"

 Foto vom Album:
Einsatznummer
009/2026
Einsatztitel
Wasser MiG - Person im Wasser / unklare Hilferufe
Alarmierung
am 22.02.2026 um 13:05 Uhr
Einsatzende
am 22.02.2026 um 14:30 Uhr
Einsatzort
Kempen - Rurbrücke K21
Beschreibung des Einsatzes

Vermeintlicher Notfall bestätigte sich glücklicherweise nicht

Am gestrigen Sonntag kurz nach 13 Uhr wurden zahlreiche Einheiten der Feuerwehr Heinsberg, der Rettungsdienst sowie die Wasserrettungseinheit – Feuerwehrtaucher des Kreises Heinsberg sowie die Wasserrettung der DLRG Kreis Heinsberg nach Kempen alarmiert.

In Höhe der dortigen Rurbrücke an der K21 hatten Spaziergängerinnen mehrere Hilferufe aus Richtung Rur vernommen. Umgehend wählten sie den Notruf, da auf ihr Rufen keine Antwort mehr folgte und man von einem Unglücksfall ausging. Zudem konnten sie – nachdem sie näher an die Rur gegangen waren – auf der Kempener Seite einen Hund liegen sehen, der ohne Begleitung war.

Umgehend begannen die Kräfte der alarmierten Löscheinheiten mit dem Absuchen der Uferböschungen, zudem wurden die nachfolgenden Brücken mit Einsatzkräften besetzt. Vom Rüstwagen der Einheit Oberbruch wurde das Schnelleinsatzboot vorbereitet. Zudem rüsteten sich einige Taucher aus und gingen in Bereitstellung. Auch ein Polizeihubschrauber befand sich auf dem Weg nach Heinsberg, um bei der Suche aus der Luft zu unterstützen.

Nach und nach wurden durch Polizei und Einsatzleitung Zeugen vor Ort befragt, ebenfalls meldeten sich weitere Personen und gaben ihre Beobachtungen an. Hierdurch konnte nach und nach herausgefunden werden, dass sich der Hund, der an der Rur lag, losgerissen hatte und der Hundebesitzer zunächst um Hilfe gerufen hatte. Da er jedoch keine Personen in der Nähe gesehen hatte, machte er sich selber auf den Weg seinen PKW zu holen, um seinen Hund abzuholen.

Somit konnte nach rund 30 Minuten Entwarnung gegeben werden und die Einsatzmaßnahmen wieder zurückgefahren werden. Im Feuerwehrgerätehaus Karken-Kempen wurde anschließend noch eine Einsatznachbesprechung mit allen Kräften durchgeführt.

Nach etwa 2 Stunden war der Einsatz dann beendet. Insgesamt waren ca. 75 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des DLRG, des Rettungsdienstes und der Polizei im Einsatz.

 

Wir möchten dennoch betonen, dass sich die Spaziergängerinnen richtig verhalten haben. Es war auf jeden Fall davon auszugehen, dass ein Notfall vorlag. Sicher wird man sagen, warum so viele Einsatzkräfte? Dies liegt am Einsatzstichwort. Bei einer Person im Wasser müssen entsprechende Spezialkräfte wie die Taucher angefordert werden. Zudem werden zur zügigen Absuche von Uferböschungen viele Kräfte benötigt.

 

Für Karken! Für Kempen! Ein Team - gemeinsam für euch!

Bilder
Fotoalbum in der Albumsansicht ansehen.
Urheberrecht:
FF Heinsberg LE Karken-Kempen (13), Blaulichtreport Kr.Hs (7)