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Einsatz "Hilfeleistung 1 - freilaufende Rinder"

Einsatznummer
049/2018
Einsatztitel
Hilfeleistung 1 - freilaufende Rinder
Alarmierung
am 25.08.2018 um 14:11 Uhr
Einsatzort
Karken - Roermonder Straße
Beschreibung des Einsatzes

Gestern kam es zu einem langandauernden Einsatz in Karken. Es waren drei junge Rinder entlaufen. Diese wurden zunächst im Bereich der Roermonder Straße gesichtet. Die Polizei wurde gegen 12:15 Uhr hierüber informiert. Zunächst wurde der Bereich durch die Polizei gesichert und versucht, die Rinder ausfindig zu machen. Hierzu wurde dann zunächst um 12:48 Uhr die DLK des Löschzuges Stadtmitte angefordert.

Mittels Wärmebildkamera wurde nun versucht, die Tiere ausfindig zu machen. Dies war allerdings nicht erfolgreich. Schließlich wurden um 14:11 Uhr die Einheiten Karken und Kempen, ein RTW zur Eigensicherung der Einsatzkräfte sowie der Fachberater Tierrettung und der Leiter des Veterinäramtes nachalarmiert. Durch die Einsatzkräfte wurde nun eine Kette gebildet, um das Feld von der Roermonder Straße aus in Richtung Mühlenstraße zu durchschreiten. Hierdurch hoffte man, die Tiere aus dem Feld zu treiben, so dass diese auf einer großen freien Feldfläche an der Mühlenstraße eingefangen werden konnten. Leider haben es die Tiere immer wieder geschafft, die Lücken in den Ketten zu nutzen und zu entkommen - teilweise in ein seitlich gelegenes Maisfeld.

Zur Unterstützung forderte die Polizei dann einen Hubschrauber an, der mittels Wärmebildkamera die Position der Tiere ausfindig machen sollte. Der Fachberater Tierrettung sowie ein Polizist standen im Bereich Mühlenstraße bereit, um die Tiere im Falle einer Gefahr zu betäuben bzw. zu erschießen. Weiterhin wurde ein Maishäcksler organisiert, der breite Schneisen in das Feld machen sollte. Ein Tier konnte hierbei gesichtet werden, allerdings trotz mehrfacher Versuche ließ es sich nicht einfangen und konnte immer wieder entkommen. Leider konnte hier eine weitere Gefährdung nur durch einen Schuss auf das Tier eliminiert werden. Auch ein zweiter Bulle konnte nur durch ein Schuss von seiner weiteren Flucht abgehalten werden.

Da mittlerweile Dunkelheit einbrach, wurde dieser von der Polizei gegen 20:45 Uhr beendet. Zu diesem Zeitpunkt befand sich nach wie vor noch ein Tier auf der Flucht.

Aufgrund der langen Einsatzzeit wurden am Abend noch von der Landmetzgerei Heinrichs belegte Brötchen zur Einsatzstelle gebracht, damit sich die Einsatzkräfte stärken konnten. Vielen Dank dafür!

Wer sich nun fragt, warum so ein großer Aufwand für drei Rinder betrieben wurde: es bestand eine große Gefahr, das die Tiere auf die stark befahrene Roermonder Straße laufen und hier in Fahrzeuge oder gar noch schlimmer auf dem Rad- und Fußweg Personen verletzen konnten. Wir erinnern hier an einen Unfall auf der A46 vor einiger Zeit, wo drei Menschen schwer verletzt wurden, als eine Kuh auf der Fahrbahn umherirrte.